Norwegische Waldkatze hinter Gras

Es existieren Unmengen von Mythen und Miss­verständ­nissen über Katzen. Katzen gelten als nicht erziehbar, eigen­willig, ja regel­recht hinter­hältig. Nicht selten wird ihnen unter­stellt, durch ihr Ver­halten den Menschen ärgern zu wollen.

Es stimmt, dass Katzen ihren eigenen Kopf haben und nicht so ein­fach zu trainieren sind wie Hunde. Auch gibt es bei Katzen eine viel komplizier­tere Hier­archie als bei Hunden, was die Frage, wer im Haus das Sagen hat erschwert. Doch Katzen sind sehr wohl er­ziehbar und durch­aus bereit, sich den Regeln eines Haus­haltes anzu­passen. Der Trick ist, die richtige Trainings­methode oder Moti­vation zu finden.

Das "Fehl­verhalten" einer Katze kann aber auch ein Zeichen sein, dass etwas im Zusammen­leben zwischen Mensch und Katze nicht stimmt. Viel­leicht sind ihnen die art­gemäßen Bedürf­nisse ihrer Haus­genossin nicht bewusst, oder es gibt Miss­ver­ständ­nisse zwischen Ihnen und Ihrer Katze. Katzen, die Problem­ver­halten zeigen, haben nicht selten einen hohen Leidens­druck, denn Katzen legen großen Wert auf ein harmonisches Zusammen­leben.

Problemverhalten wie beispiels­weise Aggressionen oder Urin­absetzen außerhalb der Toilette können auch Hinweise auf gesund­heit­liche Probleme sein. In diesen Fällen muss schnell Ab­hilfe ge­schaffen werden.

Gerne stehe ich Ihnen bei der Behand­lung von Problem­ver­halten zur Seite. Im Gespräch mit Ihnen analysiere ich die be­stehenden Situation, kläre Fragen zu Katzen­verhalten und -sprache und erstelle einen Therapie­plan. In einigen Fällen kann es nötig sein, einen Tier­arzt hin­zu­zu­ziehen.