Abgemagerte British Kurzhaar Alter Deutsch-Drahthaar

Katzen und Hunde können uns einen langen Weg durchs Leben be­gleiten, doch irgend­wann kommt der Moment, an dem sich das Ende an­kündigt. Viel­leicht ist Ihr Gefährte in den letzten Jahren lang­sam alt geworden. Viel­leicht bekamen Sie aber auch völlig unvor­bereitet die erschreckende Nach­richt von ihrem Tier­arzt. Wie auch immer die Vorge­schichte ist, das Leben Ihres Tieres geht zu Ende.

Als Tier­besitzer haben wir die Möglich­keit und Verant­wortung, das Leben unseres tier­ischen Gefährten möglichst schmerzfrei zu gestalten. Doch dies bringt eine Viel­zahl von Ent­scheidungen mit sich. Macht eine Operation noch Sinn? Wie lange behandle ich mein Tier noch mit Schmerz­mitteln oder Infusionen? Warte ich darauf, dass mein Tier einschläft oder lasse ich es einschläfern?

Anders als Menschen können Tiere uns zu keinem Zeit­punkt eindeutig sagen, welche Behand­lung sie wünschen. Katzen sind schlechte Patienten, denn sie sind Meister darin, ihr Leiden zu verbergen. Und auch Labor­werte sagen nicht unbe­dingt etwas da­rüber aus, wie sich das Tier fühlt. Auch bei Hunden ist es nicht ein­fach, den richtigen Moment zu finden. An einem schlechten Tag be­schliessen Sie viel­leicht, dass jetzt der richtige Moment ge­kommen ist, doch auf dem Weg zum Tier­arzt kommt doch noch ein neuer Lebens­funke und Sie fragen sich, ob Sie nicht zu voreilig sind.

Den Moment zu finden, das geliebte Tier zu er­lösen, ist schwierig, vor allem, wenn man allein mit dieser Ent­scheidung ist. Auch ist es nicht leicht zu erkennen, ob eine Ent­scheidung zum Wohle des Tieres geschieht, oder weil wir selbst nicht los­lassen können oder den Zustand des Tieres als belastender empfinden als das Tier es tut. Der Tier­arzt gibt Ihnen seine medizi­nische Ein­schätzung, aber mitunter macht es Sinn, mit Außen­stehenden zu sprechen, auch, um die eigenen Gefühle zu reflek­tieren.

Nähert sich der letzte Tag, stellen sich oft viele Fragen. Möchten Sie Ihr Tier ein­schläfern, wenn ja in der Praxis oder zuhause? Was ge­schieht mit dem Tier danach? Welche Mög­lich­keiten der Bestat­tung gibt es? Und wie gehen Sie und Ihre Familie mit der Trauer um? Wenn Sie weitere Katzen oder Hunde halten, sind auch diese betroffen, denn auch sie empfinden Trauer über den Verlust eines Sozial­partners.

Es ist oft schwer, über die Gefühle zu einem kranken oder sterbenden Tier zu sprechen. Trauer um Haus­tiere ist gesell­schaftlich weniger akzeptiert und wird nicht selten belächelt. Ihr Um­feld versteht nicht unbe­dingt, warum Sie sich für kosten­intensive Behand­lungen entscheiden oder warum der Ver­lust eines Tieres so schmerzt.

Wenn Sie es wünschen, gehe ich mit Ihnen und Ihrer Katze oder Ihrem Hund diesen Weg. Ich kann zu­hören, be­ratend zur Seite stehen und Sie auf Wunsch zum Tier­arzt begleiten, auch für den letzten Gang. Wenn Sie es wünschen, kann ich mich auch um die Bestat­tung Ihres Tieres kümmern und Sie bei einer Trauer­feier unter­stützen.