Main Coone Kater Logos Absolvent ATN und Mitglied VDTT Porträt Annette Krop-Benesch

Über mich

Seit frühester Kindheit waren Tiere ein Teil meines Lebens. Neben den geplanten Haus­tieren fanden viele Not­fälle den Weg zu uns. Das war einer der Gründe, warum ich in Frankfurt/Main Biologie studierte. Meine Schwer­punkte waren Verhalten und Physiologie, wobei ich viel Zeit im Zoo verbrachte. Dort lernte ich Wert­volles über Tier­haltung.

Meine Doktorarbeit und ein Großteil meiner späteren Forschung beschäftigte sich mit den Aktivitäts­mustern von Zoo­tieren und der nicht-invasiven Beurteilung ihres Wohl­befindens. Im Zoo Osnabrück arbeiteten meine Studenten und ich daran mit, die Haltungs­bedingungen der Sand­katzen zu verbessern - mit Erfolg. Einige Jahre war ich auch in der Freiland­forschung tätig.

Wie oft in der Wissenschaft verbrachte ich immer mehr Zeit im Labor und immer weniger Zeit mit wirk­lichen Tieren. So bekam ich zwar spannende Daten von Luchsen und Pumas auf den Tisch, konnte die Tiere aber nie selbst sehen. Daher entschied ich mich für das berufs­begleitende Fern­studium Tier­psychologie mit dem Schwer­punkt Katzen und Hunde an der Akademie für Tier­natur­heil­kunde (ATN) in der Schweiz, um mit guten Grund­lagen als Verhaltens­beraterin für Katzen tätig zu werden.

Diese Kombination aus wissen­schaftlichem Studium, eigener Forschung zu Tier­haltung, tier­psychologischer Aus­bildung an der ATN, ständiger Fort­bildung und jahre­langem Training durch eine Reihe bezaubernder, eigen­sinniger und manchmal leider bedauerns­werter Katzen bildet eine solide Grund­lage, um Ihnen und Ihrer Katze zur Seite zu stehen.

Ich bin Mit­glied im Berufs­verband der Tier­verhaltens­berater und -trainer e.V. (VDTT e.V.), in dem aus­schließlich geprüfte und zertifizierte Tier­psychologen und Tier­trainer organisiert sind, sowie im Berufs­verband der Zoo­tier­pfleger, der ständig an der Ver­besserung der Zoo­tier­haltung arbeitet.

Eine Liste meiner Abschlüsse und Forschungs­arbeiten finden Sie hier.

Warum eine Verhaltensberaterin beauftragen?

Wenn Ihr Zusammen­leben mit Ihrer Katze nicht harmonisch ver­läuft, haben Sie sicher­lich schon den einen oder anderen guten Rat von Freunden bekommen oder einen Rat­geber gelesen. Doch Katzen sind Individua­listen und was bei anderen Katzen funk­tioniert, hilft bei Ihrer Katze nicht unbe­dingt. Auch die gut­gemeinten Rat­schläge anderer Katzen­halter sind nicht immer hilf­reich, denn diese haben oft nur mit wenigen Katzen Er­fah­rung ge­sammelt. Auch fehlt Ihnen das theore­tische Wissen über Ver­halten und Biologie der Katze, um wirk­lich zu ver­stehen, warum sich eine Katze so ver­hält.

Eine gute Katzen­verhaltens­beraterin vereint theoretisches Wissen über Katzen mit Er­fahrung in Haltung, Erziehung und Problem­lösung. Gemeinsam mit Ihnen und wenn nötig Ihrem Tier­arzt arbeitet sie an einer Lösung, damit Sie und Ihre Katze wieder glück­lich zusammen­leben können.

Woran erkenne ich eine gute Verhaltensberaterin?

Wichtig ist dabei, die richtige Person zu finden. Die Begriffe "Tier­ver­haltens­berater" oder "Tier­psycho­loge" sind nicht ge­schützt und es gibt keine ein­heit­liche Aus­bildung. Eine gute Verhaltens­therapeutin er­kennen Sie daran, dass sie einen aner­kannten Abschluss hat und sich regel­mäßig weiter­bildet.

Es gibt übrigens keinen Diplom­studien­gang in Tier­psycho­logie, sondern nur berufs­begleitende Kurse. Diplom­biologen und Tier­ärzte mit der Zusatz­qualifikation "Tier­psychologie" oder "Tier­verhaltens­berater" haben eine deut­lich bessere theoretische Aus­bildung in Verhaltens­forschung (Ethologie) und der Biologie der Tiere.

Natürlich muss auch die Chemie zwischen Ihnen und Ihrer Therapeutin stimmen. Sie müssen der Therapeutin vertrauen, offen mit Ihr reden können und bereit sein, ihre Ratschläge zu versuchen.

Warum VerhaltensberaterIN?

Die meisten Katzenverhaltensberater sind Frauen, daher habe ich die weibliche Form gewählt. Meine männlichen Kollegen mögen das verzeihen. Sie sind nicht weniger qualifiziert.